Bildungstrends
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Mitarbeiterbegeisterung dank Sozialkompetenz der Führung

Stefan Klöckl
Verfasst von

Ohne Führung mit Sozialkompetenz keine emotionale Bindung zum Arbeitgeber

Nur gerade elf Prozent der Mitarbeitenden in der Schweiz haben eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen. Im internationalen Vergleich befindet sich die Schweiz gemäss der Studie von Gallup im Mittelfeld. Die Schweizer Unternehmen kostet das eine schöne Stange Geld: 50 Milliarden Franken an entgangenen Geschäften, bzw. CHF 10’100 pro Kopf.

Stefan KlöcklDie Mitarbeiterbindung und Begeisterung für das Unternehmen wird wesentlich vom direkten Vorgesetzten beeinflusst. Fachkompetenz und Erfahrung sind die häufigsten Gründe für Beförderungen in Führungspositionen. Die beiden Komponenten sind zwar von Vorteil, dennoch ersetzen sie nicht die Sozial- und Selbstkompetenz. Demzufolge ist es auch nicht erstaunlich, dass der direkte Vorgesetzte einer der meistgenannten inoffiziellen Gründe für eine Kündigung in der Hotellerie ist. Es besteht ein Führungsdefizit über alle Hierarchiestufen hinweg.

Wertschätzung, Anerkennung sowie Perspektiven sind sinnstiftend

Führung mit Sozialkompetenz ist der Hebel für den Erfolg. Mitarbeitende wollen als Menschen gesehen und so behandelt werden. Sie wollen Wertschätzung und Anerkennung für das, was sie tun. Sie wollen wachsen und sich entwickeln. Führungskräfte sollten sie im Rahmen ihrer Soft Skills dabei unterstützen, sie ermutigen und inspirieren. Denn nicht zuletzt suchen Mitarbeitende den Sinn in dem, was sie tun.

Wenn es einem Hotel oder Gastronomiebetrieb gelingt, diese Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu befriedigen und sie emotional abzuholen, dann folgt der Erfolg auf den Schritt. Den Dank erhalten Hotels in Form von weniger Fehlzeiten, tieferer Fluktuation, mehr Engagement und Kreativität.

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Ausbildung von zukünftigen Führungskräften

An der SSTH Hotelmanagement Schule wird unter Berücksichtigung der neuen Affective Hospitality Vision im Unterricht die wertschätzende Führung thematisiert, vorgelebt und aufgezeigt, wie dieses im praktischen Umgang erfolgen kann. Denn nur Hotelmanagement Studierende, welche in den Soft Skills und Sozialkompetenzen geschult sind, können sich zu inspirierenden Führungskräften weiterentwickeln.

 

Stefan Klöckl ist Coach in den Bereichen Mitarbeiterführung, Teambildung, Verkauf, Kundenbindung, Zeitmanagement, Kommunikation, Präsentation und Kundenbegeisterung. Er gibt seine Erfahrungen unter anderem im Rahmen seines Lehrauftrags an die Studierenden der SSTH Swiss School of Tourism & Hospitality in Passugg weiter.

 

Verfasst von

Lecturer - EHL Passugg

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